31. Januar
69. Tag
Leider gibt es schlechte Nachrichten.
Die Messor cf. semirufus zog derweil zügig sechs Imagines groß, wobei schon ein leichter Größenunterschied zu erkennen war. Brut war reichlich vorhanden.
20-30 Eier
3-5 Larven
7 Puppen, einige teils deutlich größer als die bisherigen Arbeiterinnen
Die Messor cf. wasmanni hatte nach dem Puppenfraß (was wohl an einer zu hohen Luftfeuchtigkeit im Reagenzglas lag, wie sich im Nachhinein herausstelle) erfreulicherweise wieder 2 Nachktpuppen herangezogen.
Als ich am 29. Januar von der Arbeit kam und in das Nest der semirufus schaute, traute ich meinen Augen nicht. Nur noch drei Arbeiterinnen waren zu sehen. die Brut war gänzlich verschwunden, nur noch ein Eierpaket klebte an der Scheibe. Ich dachte erst an einen Umzug aber wo hin? Dann schaute ich auf das Thermometer was knapp 29°C. anzeigte. Draußen waren es 10°C wärmer als die vorherigen Tage. Dies beeinflusste natürlich stark das Raumklima. Das Reagenzglas stand unter Wasser. Das Wasser im Wassertank hatte sich ausgedehnt und ist in das Nest eingedrungen. Ich erkannte drei tote Pygmäen, sowie verstreute Brut in allen Stadien, bis auf die Eier.
Warum diese nicht anständig in Sicherheit gebracht wurde, ist mir ein Rätsel.
Am nächsten Tag stellte sich heraus, dass die Brut es nicht überlebt hat. Sie wurde gefressen. Die Gyne plus die drei Arbeiterinnen waren den ganzen Tag damit beschäftigt, sich die Filetstücke der Toten ein zu verleiben.
Ein großer Verlust!
Aktueller Koloniestand:
3 Pygmäen
Ein Eierpaket
Der Messor cf. wasmanni Gyne ereilte zudem das gleiche Schicksal, die Puppen und Larven wurden gefressen, auch bei ihr ist aktuell nur ein Eierpaket vorhanden.
Ich öffnete also das Reagenzglas und legte ein frisch präpariertes Reagenzglas, welches ich mit Sand auffüllte und befeuchtete daneben und habe ihr Nahrung in jeglicher Form angeboten. Die Dame fängt ja nun schon zum dritten Mal an.
Ich stellte daraufhin die Zeitschaltuhren erneut ein.
Ein tragischer Unfall, den ich sehr bedauere.
Link zur Diskussion
69. Tag
Leider gibt es schlechte Nachrichten.
Die Messor cf. semirufus zog derweil zügig sechs Imagines groß, wobei schon ein leichter Größenunterschied zu erkennen war. Brut war reichlich vorhanden.
20-30 Eier
3-5 Larven
7 Puppen, einige teils deutlich größer als die bisherigen Arbeiterinnen
Die Messor cf. wasmanni hatte nach dem Puppenfraß (was wohl an einer zu hohen Luftfeuchtigkeit im Reagenzglas lag, wie sich im Nachhinein herausstelle) erfreulicherweise wieder 2 Nachktpuppen herangezogen.
Als ich am 29. Januar von der Arbeit kam und in das Nest der semirufus schaute, traute ich meinen Augen nicht. Nur noch drei Arbeiterinnen waren zu sehen. die Brut war gänzlich verschwunden, nur noch ein Eierpaket klebte an der Scheibe. Ich dachte erst an einen Umzug aber wo hin? Dann schaute ich auf das Thermometer was knapp 29°C. anzeigte. Draußen waren es 10°C wärmer als die vorherigen Tage. Dies beeinflusste natürlich stark das Raumklima. Das Reagenzglas stand unter Wasser. Das Wasser im Wassertank hatte sich ausgedehnt und ist in das Nest eingedrungen. Ich erkannte drei tote Pygmäen, sowie verstreute Brut in allen Stadien, bis auf die Eier.
Warum diese nicht anständig in Sicherheit gebracht wurde, ist mir ein Rätsel.
Am nächsten Tag stellte sich heraus, dass die Brut es nicht überlebt hat. Sie wurde gefressen. Die Gyne plus die drei Arbeiterinnen waren den ganzen Tag damit beschäftigt, sich die Filetstücke der Toten ein zu verleiben.
Ein großer Verlust!
Aktueller Koloniestand:
3 Pygmäen
Ein Eierpaket
Der Messor cf. wasmanni Gyne ereilte zudem das gleiche Schicksal, die Puppen und Larven wurden gefressen, auch bei ihr ist aktuell nur ein Eierpaket vorhanden.
Ich öffnete also das Reagenzglas und legte ein frisch präpariertes Reagenzglas, welches ich mit Sand auffüllte und befeuchtete daneben und habe ihr Nahrung in jeglicher Form angeboten. Die Dame fängt ja nun schon zum dritten Mal an.
Ich stellte daraufhin die Zeitschaltuhren erneut ein.
Ein tragischer Unfall, den ich sehr bedauere.
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